WordPress

 

 

WordPress Anfänger

Für alle WordPress Beginner habe hier ein kleines WP Lexion verlinkt, wenn man sich noch nicht mit den Begriffen auskennt.

Hier gibt es ein WordPress Tutorial, das nicht zu umfangreich ist, aber einen Überblick verschafft. Gerade Anfänger unterschätzen, wie umfangreich das werden kann.

Die eine Alternative (zum Selbermachen) eine Agentur zu beauftragen ist halt nicht billig und macht einem ein Stück weit abhängig von dieser. Die andere Möglichkeit, HTML und CSS zu lernen, ist vermutlich noch zeitaufwendiger. Im Business Bereich besteht aus meiner Sicht nur die Wahl zwischen einer Agentur und einem Nerd Bekannten, der einem das macht – man hat ja ein Geschäft, wann soll man das alles noch machen? – Mehr im Menü Business.

Eine Kritik vorweg

Im WordPress Bereich wird viel mit Affiliate (Provision auf Links, die zum Kauf führen) gearbeitet. Dadurch gibt es jede Menge Testberichte und Listings, die leider nicht ganz objektiv sind. Es werden gerne mal Produkte und Dienste oben gelistet, die mehr/viel Provision bringen. Testberichte haben evtl. Testsieger der Provision und nicht des eigentlichen Tests. Empfehlungen für supertolle Plugins und Themes sind vielleicht mehr auf Vermittlungsgeld zurückzuführen.

Die Sache hört sich im ersten Moment schlimm an, doch wie der ADAC Skandal und andere aufgedeckte Manipulationen beweisen, laufen solche Dinge andauernd und überall. Kein Magazin oder Zeitung wird die Produkte/Dienste seiner größten Werbekunden voll in die Pfanne hauen. Dann ist da noch die Sache, dass gewerbliche Anbieter von Testberichten und Artikeln auch Geld verdienen müssen. Wenn nun der echte Testsieger auch noch gute Provision einbringt, wäre das eine Win/Win Situation.

Man kann sich also nie wirklich sicher sein, ob die Testsieger/Empfehlungen ehrlich sind, auch nicht bei mir (der sagt es ist ein Hobby und ich bekomme kein Geld) – der von mir angegebene Testsieger/Empfehlung könnte eine Dienst/Produkt meines Onkels sein.

WordPress Vor- und Nachteile

Der größte Vorteil von WordPress ist die Anpassbarkeit und dass alles i.d.R. von Laien gemacht werden kann. Einen Terminkalender einbauen, schnell neue Inhalte einfügen, die Seite mehrsprachig, machen, einen Shop einbauen, Google Maps einbinden usw. kann alles relativ einfach mit Plugins erledigt werden.  Vielfalt, Flexibilität und Skalierbarkeit sind gegeben. Außerdem gibt es eine riesige Community, die Infos und Hilfe geben kann.

Nachteilig ist, dass sich in alles einarbeiten, Artikel erstellen, Anpassungen vornehmen etc. doch viel Zeit kostet. Dann diese Plugins und Themes, die ständig darauf hinweisen, die Pro Version zu kaufen. Die Kosten läppern sich auch – hier das Theme, da ein paar Plugins plus Hosting etc.

Insgesamt überwiegen die Vorteile, wie ich finde. Weiter unten habe ich mal geschrieben, wie ich es heute angehen würde.

Themes

Theme kaufen oder ein kostenloses nutzen, war zumindest für mich anfangs die Frage. Mit dem Erstellen des Testberichts 2017, habe ich das gratis Theme OceanWP mit dem ebenso kostenlosen Page Builder Elementor genutzt. Das klappte zwar, aber da ich ansonsten viel mit DIVI arbeitete, war es jedes Mal eine Umstellung und es nervten die Nags und kostenlose Sachen sind doch sehr begrenzt im Vergleich zu Pro Themes/Builder.

Anfangs bin ich nach einiger Suche, auf Designers Inn (kein Affiliate-Link*) gestoßen und habe deren Theme gekauft (damals 24€/Jahr). Es basiert auf Divi, man bekommt deutschsprachigen Support und das für viel weniger Geld als Divi von elegantthemes. Auch die Divi-Updates und der Page Builder sind mit dabei.

Hier und hier verlinke ich mal 2 Artikel, die einen guten Überblick über die verschiedene Themes verschaffen. Was den Performance-Vergleich bei Themes angeht, kann man schlecht ein umfangreiches Pro Theme mit einem (minimalen) kostenlosen vergleichen. Hier sind meist die kostenlosen am schnellsten, sie haben ja auch wesentlich weniger Funktionen etc. Echte Performance Tests der Pro Themes gibt es kaum, aber hier ist einer:  Divi vs Avada Performance Comparison (2021) – Dass bei diesem Test WPRocket nochmal alles besser macht ist ja klar, denn der Test ist von WPRocket.

Page Builder

Ein Page-Builder ist eine Art „Baukasten“ für WordPress Seiten und Beiträge. Man kann das Layout einer Seite bestimmen und beliebig ändern. Texte, Formatierungen, Bilder und andere Elemente können wunschgemäß eingefügt und angeordnet werden. Ein guter Page Builder ist mMn unabdingbar und ist bei gekauften Themes oftmals dabei.

Hier 2 interessante Page Builder Vergleiche:

Plugins

Security

Am wichtigsten finde ich ein Security-Plugin. Meine Wahl ist All In One WP Security. Es werden immer wieder wenig bis gar nicht gesicherte WordPress Seiten gehackt und da wird dann teils widerlicher Inhalt aufgespielt. Um das möglichst zu verhindern, ist m.M.n. ein Security-Plugin obligatorisch. Hier will ich auch noch sagen, dass das o.g. Plugin eines der wenigen ohne nervige Werbung etc. ist.
Ist man Opfer eines Hacks, werden Backups zum Retter (nächster Absatz), wenn man welche hat. Hier zeigt sich ein komfortabler Hoster als sehr hilfreich: WordPress per 1-Klick neu installieren, Backup-Plugin installieren, Backup einspielen – fertig.

Backup & Migration

Ein weiteres wichtiges Plugin (für mich) ist All in One WP Migration*. Man kann damit die gesamten WordPress Inhalte in eine Datei speichern und auch wiederherstellen. Ich nutze es hauptsächlich fürs Backup/Recovery, aber auch z.B. für den von mir durchgeführten Performance Test. Sogar wenn ich diese Inhalte dann auf eine ganz andere WP Installation bei anderem Hoster und anderer Domain hochlade, funktioniert das in der Regel und Pfade und URLs werden auch in der Datenbank angepasst. So kann man auch leicht einen Umzug der eigenen Seite durchführen.
*Falls man Probleme wegen des 128 MB Upload Limits bekommt, sollte man nach dem Plugin „All-in-One WP Migration File Extension“ suchen, um auf 512 MB zu erhöhen. Dies ist ein typisches Beispiel von Nerv-Zeug, das eingebaut wird, um ein Kauf einer Pro-Version zu forcieren. Irgendwann ist ein ehemals super Plugin so verhunzt, dass man es nicht mehr empfehlen kann.

Backup Plugin Testberichte

Da nicht jeder viele Migrationen machen möchte, sondern einfach nur Sicherung und Wiederherstellung, habe ich hier mal 2 Tests verlinkt:
Die 6 besten WordPress-Backup-Plugins in 2022 (5 kostenlos)
WordPress Backup Plugin

Statify

Dieses kleine Plugin zählt einfach nur die Seitenaufrufe und speichert keine IPs und ist daher DSGVO unbedenklich. Ich nutze es gern, denn es bietet einen groben Überblick, wie oft die Seite aufgerufen wird.

Kritik an Plugins und Themes – ein typisches Beispiel

Yoast SEO war in der Vergangenheit quasi Standard und ist ein typisches Beispiel für Plugin und Theme Zeit-Verläufe: Es startet als neues, cooles Plugin, das mehr Funktionen bietet und besser ist als alles Bisherige und dazu kostenlos. Dann wird eine „Pro“ Version gemacht, noch besser und funktionaler, kostet aber Geld. Nun, die Entwickler wollen für ihre Arbeit bezahlt werden, legitim. Üblicherweise gibt es dann in WordPress, für die kostenlos Nutzer, einen Hinweis auf die pro Version.

Es kann passieren, dass dann die Entwickler übertreiben, die Hinweise in Spam ausarten, Features in der kostenlosen Version wegfallen usw. Im Yoast Fall war es so, dass Plugins entwickelt wurden, um die Yoast Werbung auszublenden. Irgendwann ist das einst so tolle Plugin oder Theme so naggy, dass es nicht mehr schön ist. Es wird dann ein neues, cooles Plugin/Theme kommen, das dem alten Platzhirsch den Rang abläuft usw.

Wie ich es heute angehen würde

Nachdem ich jahrelang versucht habe alles selbst zu machen und mit möglichst wenig Budget auszukommen, komme ich zu dem Ergebnis, dass dies kein guter Weg ist. Die viele Zeit die da für wenig Ergebnis draufgeht hätte man weit besser für gute Inhalte oder Gastartikel etc. nutzen können.

Hosting:

Momentan würde ich Raidboxes nehmen. Nicht billig, aber man spart Zeit und Ärger. Für Low Budget einfach meinen Testbericht ansehen. Vielleicht habe ich nach dem neuen Test weitere Tipps.

Themes:

Ich würde Divi nutzen, einfach ein gutes Theme, regelmäßige Updates, es gibt viele Anleitungen usw. Es kostet zwar, aber man kann ja z.B. DI nehmen. Es gibt auch günstige Lizenzen bei eBay (legal?), bevor ich mich wieder mit naggy Zeug rumschlage.

Plugins:

All In One WP Security, All-in-One WP Migration, Rank Math SEO, Statify dazu noch was für Inhaltsverzeichnisse, evtl. etwas für Tabellen und was halt noch für das Projekt gebraucht wird.

SEO:

Ich würde mir ein paar Angebote von SEO Agenturen einholen und gut überlegen, ob sich das Selbermachen wirklich lohnt. Dazu monatlich 2-3 Sachen (nützliche Kommentare, evtl. Gastartikel) selber machen. Ja, das bedeutet, dass man sich da etwas einlesen muss, um Grundsätzliches zu verstehen – auch mit SEO-Agentur. Mehr dazu hier.

Sonstiges

Links rund um WordPress:

https://pressengers.de/

https://t3n.de/tag/wordpress/

https://wptavern.com

https://wplift.com

*Mit dieser Seite versuche ich nach und nach interessante Links aber auch eigene Inhalte zu sammeln und euch zur Verfügung zu stellen. Es werden keine Affiliate-Links genutzt.